Kommt in Bewegung!

von | 23.08.2021 | News, Veranstaltung | 8 Kommentare

Am 21.08.2021 war es zum dritten Mal wieder soweit und die Veranstalter des jährlichen “Mobilitätstag auf dem Steinplatz” stellten den gesamten Platz unter das Motto “Kommt in Bewegung!” Als Teilnehmer der ersten Stunde in 2019 konnten wir nach der Corona Absage 2020 endlich bei bestem Wetter unsere Kleinstfahrzeuge auf dem vorbereiteten Parcours am Steinplatz präsentieren.

Dank der fleißigen Vorarbeit unserer vielen fleissigen Mitglieder welche bereits Rollups, Flyer und Banner erstellt hatten plus der Erfahrungen aus 2019 konnten wir unseren zugewiesenen Stand A10 im besten Electric Empire Design schmücken und für eine tolle Außendarstellung sorgen. Apropos “fleißige” Mitglieder – die Resonanz zur Unterstützung an diesem Tag war groß und so konnten umso mehr interessierte Besucher die breite Palette der bereitgestellten Fahrzeuge (E-Scooter, Elektro-Skateboard, EUC oder OneWheel) testen.

Pünktlich ab 12Uhr wurden sämtliche Elektromotoren gestartet, die ersten Gäste betraten das Podium zum Gespräch und das geregelte Parcours-Cruisen lief an. Sehr interessiert habe ich die verschiedenen Diskussionen verfolgt und musste feststellen, dass fast alle Gäste mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Der Gehweg lanciert immer mehr zur Schutzzone für Mikromobilität und der Fußgänger als schwächstes Mitglied aller Verkehrsteilnehmer muss darunter leiden. Schlagwörter wie intermodal, letzte Meile oder auch der Pop-Up Radweg finden immer mehr Akzeptanz, stoßen aber am Ende leider auf das zentrale Problem, den begrenzten und hart umkämpften Platz im Verkehrsraum.

 

Stand Electric Empire

Kein Platz

Parkende Autos und der fließende Autoverkehr nehmen weiterhin den größten Teil davon ein und stellen alle anderen Player vor eine fast unlösbare Aufgabe etwas davon abzuzweigen. Deshalb ist nun die Politik gefragt und die war mit Staatssekretär, Bezirksbürgermeister ***innen und Bezirksstadtrat reichlich vertreten. Oder lag es nur an der bevorstehenden Wahl am 26.09.2021 in Berlin?

Jedenfalls könnte man meinen, dass die Probleme größtenteils identifiziert wurden und viel von Seiten der Politik versucht wird Lösungen umzusetzen? Woran liegt es dann, dass weiterhin in Berlin die Straßen weitgehendst zur Rushhour völlig verstopft sind und man teilweise in Bezirken wie Mitte oder Charlottenburg für ca. 3km mit dem Auto 20-30 Minuten benötigt? Warum wechseln so wenig von diesen im Stau stehenden Autofahrern ***innen aufs Rad, E-Scooter, Lastenrad oder PEDELEC?

Vermutlich weil vielen die Sicherheit auf Berliner Straßen immer noch nicht ausreicht um diese regelmäßig zu befahren. Da überzeugt auch der gut gemeinte Ratschlag sehr wenige Autofahrer, dass der tägliche Weg zur Arbeit per Rad, die Wahrscheinlichkeit einer Erkältung rapide senkt und die Lebenserwartung erhöht.

länger leben!

Die Politik

Wir für unseren Teil als Vertreter einer unregulierten Fahrzeugklasse haben uns sehr über das rege Interesse und die Gesprächsbereitschaft von zwei alteingesessen Parteien gefreut und waren wieder einmal aufs Neue überrascht wie ablehnend wiederum eine andere Partei war welche sich so für “Alternativen zum Auto” einsetzt.

Leider kann das Fahrrad in meinen Augen nicht immer und überall alle Anwendungsbereiche abdecken. Ich persönlich finde z.B. keine Fahrradständer an meinem in der Nähe liegenden U-/S-Bahnhof. Auch lehne ich es ab mein teures PEDELEC wie viele andere auch dort für 8-9h am Baum oder Zaun anzuschließen, falls ich um 9 Uhr überhaupt noch eine Möglichkeit dazu finde.

Auch gibt es Menschen welche z.B. auch ungerne das Rad nutzen oder aber auch dem Prinzip des Sharings per Rad, Auto oder E-Scooter skeptisch gegenüber stehen. Wie bewege ich diese Mitbürger nun weg vom Auto? Ich selbst würde gerne mein Elektro-Skateboard oder elektrisches Einrad auf dem Weg zur Arbeit nutzen denn ich kann es mit in den ÖPNV nehmen, meine Fahrt mit dem Bus auf den letzten 2km ins Büro Fahrend zurücklegen und dass leidige Anschließen fällt ebenso weg. Welche weiteren 10 Gründe einen Umstieg vereinfachen könnten habe ich bereits an anderer Stelle beschrieben.

Ideal für die Kurzstrecke

Nein, ich will hier niemandem missionieren nur noch ein Fahrzeug ohne Lenkstange zu nutzen bzw. auch damit in den Urlaub zu fahren. Es geht mir vielmehr darum, das Spektrum von Mobilitätsangeboten zu erweitern ohne gleich eine neue Geschäftsidee etablieren zu müssen. Sie benötigen keine App oder zusätzliche Freischaltung vor dem Fahrtantritt sondern nutzen ihr kleines, transportables und persönliches Fahrzeug auf dem Weg ins Büro, zum Supermarkt oder Bäcker. Auch Pendler könnten ihr Fahrzeug unterstützend auf dem Weg zur Deutschen Bahn oder ggf. zum Mietfahrzeug einsetzen. Die Einsatzmöglichkeiten sind weit gestreut und bieten für jeden etwas. Sind sie trotzdem weiterhin überzeugter Radler und Fußgänger dann freue ich mich mit Ihnen, dass Sie eine Alternative weg vom Auto gefunden haben.

Liebe Fahrradfahrer, wir sind nicht der Feind! Mit einem Einrad, Skateboard oder OneWheel benötigen wir eher weniger Platz auf dem Radweg als mit einem Fahrrad. Wir können uns nur mit einem Verkehrsmittel fortbewegen. Entweder fahren wir mit dem Fahrrad oder dem Mikromobil, aber am Ende sind wir uns einig dass wir unser Auto stehen lassen wollen.

Ladies & Gentlemen start your engines!

Zurück zum Steinplatz – das von vielen unserer Skeptiker genutzte Argument “Ohne Lenkstange unmöglich zu Fahren!” hielt viele der Besucher unseres Parcours nicht davon ab sich “todesmutig” auf ein Einrad oder Skateboard zu stellen. Auch war das Alter von Jung bis Alt breit gestreut und bildete komplett unsere Altersstruktur innerhalb des Verbandes ab. Ich würde sogar sagen, dass bei uns der gesetzte ältere Herr vielmehr vertreten ist als die “Jungen Wilden”.

Schade Herr Scheuer !

Viele Menschen wollten diese kleinen Fahrzeuge testen und fuhren teilweise sehr wackelig aber mit einem Lachen im Gesicht über unseren Parcours. Natürlich ist es am Anfang sehr hilfreich wenn neben dem Schüler ein erfahrender Lehrer läuft und Tipps & Tricks als Ratschlag bereithält. Die Frage mit oder ohne Helm stellte sich bei allen Teilnehmern nie, jeder nutze das Angebot zur Schutzkleidung. Das wir Mobilitätstage unterstützen und gerne Menschen in Kontakt mit Mikromobilität bringen ist für uns nichts neues mehr, aber die Rückmeldung eines Nutzer wie toll und einfach diese Art der Mobilität ist begeistert uns immer wieder aufs Neue.

Mit diesen tollen Erfahrungen und Eindrücken vom Parcours im Gepäck fiel es mir am Ende umso leichter den verbliebenen Besuchern des Steinplatz von der Bühne aus zu erklären warum micht und viele andere Mikromobilität so begeistert und WARUM wir unseren Verband gegründet haben.

Klein, leicht, mobil und überall dabei! Dies sind für mich wichtige Eckpunkte um Mikromobilität im Zusammenspiel mit Fahrspaß schnell und einfach von A nach B in Berlin zu nutzen! Leider ist und war es in der letzten Legislaturperiode von Seiten des Verkehrsministeriums und Herrn Scheuer kein Thema mehr die angekündigte Ausnahmeverordnung final noch einmal auf den Weg zu bringen, aber selbst Herrn Scheuer spricht in diesem Video vom 11.05.2019 viele bis heute aktuelle Punkte bereits an.

Wäre die Ausnahmeverordnung im Sommer 2019 parallel zur eKFV gekommen hätten wir jetzt Zahlen und Fakten über Nutzungsfläche, Anwenderverhalten und Unfallstatistiken vorliegen die allen Beteiligten wichtige Indizien für das Für und Wieder von Fahrzeugen ohne Lenkstange liefern könnten.

Wussten Sie dass 1884 die Stadt Berlin, das Fahren mit Zweirädern auf öffentlichen Straßen verboten hat?

Zitat: “Der Auszug aus einem Gutachten des Jahres 1813, das dem Erfinder des Laufrades, dem Grafen von Drais, bescheinigte, eine unnütze Maschine erfunden zu haben.” Ende.

1894 in Berlin

Für mehr Infos zum Thema schreiben Sie uns…..

8 Kommentare

  1. Michael Herzog

    Zu dieser Veranstaltung kann ich nur sagen … “gut gedacht / schlecht gemacht”!

    Solche Veranstaltungen sind eigentlich besonders wichtig für die Akzeptanz unserer Fahrzeuge, da hier das breite Publikum diese direkt vor Ort ausprobieren kann. Hierzu war auch ein wirklich toller Parkour aufgebaut, der leider nur wenig genutzt wurde, da es an den Leuten fehlte die unsere Fahrzeuge ausprobieren wollten.

    Das dies so war, liegt meineserachtens an der mangelden Kommunikation des Verbands (EE) zu solchen und anderen Terminen. Vor der Veranstaltung gab es keine Mitteilungen und wäre man nicht per Zufall auf die Veranstaltung aufmerksam geworden, so hätte man keine Chance an solch einem Termin teilzuhaben oder zu unterstützen.

    Nicht verwunderlich, dass nur Lokalpatrioten den Weg gefunden haben und selbst die waren an einer Hand abzuzählen. Innerhalb von 2 Stunden gab es ganze 2 Personen, die entsprechende Fahrzeuge Probe gefahren sind. Rechnet man das auf die 6 stündige Veranstaltung hoch, so gab es vielleicht 10-12 Personen die Ihre Erfahrung machen konnten. Da gab es schon andere Zeiten an denen mehr passiert ist …

    – Warum war EE nicht auf der Website als Teilnehmer/Unterstützer genannt?
    – Warum fordert EE seine Mitglieder nicht öffentlich auf an solchen Terminen dabei zu sein?
    – Warum bewirbt EE diese Veranstaltungen nicht auf allen sozialen Kanälen mit entsprechendem Vorlauf?
    – Warum nimmt EE nicht vermehrt an solchen Events teil, an Stelle immer wieder versiegende Demos zu organisieren, die keine Medienpräsenz nach sich ziehen?

    @Lars: Würde mich wirklich freuen, wenn Du auf solche Fragen nicht mit der alten Gegenfrage antworten würdest: “Wenn ich es nicht mache, wer soll es denn dann machen?”.

    Antworten
    • Lars Zemke

      Lieber Michael, schön dass Du diesen Kanal nutzt und uns am Steinplatz einfach stehen lässt, aber nun gut wenn Dir diese Art der “Troll” Kommunikation lieber ist? Gerne beantworte ich Deine Fragen:

      – Warum war EE nicht auf der Website als Teilnehmer/Unterstützer genannt? Frage gebe ich gerne an den Veranstalter weiter bzw. werden wir im Programm wie viele andere Teilnehmer genannt.
      – Warum fordert EE seine Mitglieder nicht öffentlich auf an solchen Terminen dabei zu sein? Einladung wurde intern ausgesprochen.
      – Warum bewirbt EE diese Veranstaltungen nicht auf allen sozialen Kanälen mit entsprechendem Vorlauf? Als eher lokale Veranstlatung in Berlin-Charlottenburg war die Teilnahme ausreichend.
      – Warum nimmt EE nicht vermehrt an solchen Events teil, an Stelle immer wieder versiegende Demos zu organisieren, die keine Medienpräsenz nach sich ziehen? Weil bis vor kurzem alle Veranstaltungen zwecks Corona abgesagt wurden. Vermutlich erzähle ich Dir nichts Neues oder?

      Aber wie gesagt am Zaun stehen und “besser wissen” nutzt niemanden ggf. nur Dir in Deinem Groll? Auch sind wir vermutlich breit an der Legalisierungsfront besetzt, dass wir die Zeit haben gegenseitig aufeinander loszugehen? Wo wir grad beim fragen sind -> Wo finde ich ein Update zu Deinen Bemühungen die PLEV Petition bei der EU umzusetzen. Bei dieser Anzahl von stimmen sollte doch jmd die Petition in Brüssel geprüft haben?

      Beste Grüße Lars

      Antworten
      • Michael Herzog

        Ich weiß nicht wer hier Groll hegt ?!? Ich hege keinen, sehe diesen Kommentar als meinen Eindruck der Veranstaltung an und als nichts anderes! Ja es gibt Corona, aber alles auf die Pandemie zu schieben ist auch einfach. Solche Zeiten sollten dazu genutzt werden um weiteres zu planen, wenn mehr möglich ist! Da ich nicht am Zaun stehe, sondern aktiv meinen Beitrag leiste (wenn auch nicht als Mitglied im Verband!), weiß ich nicht was Du mir hiermit sagen möchtest ?!? Mit Kritik sollte man konstruktiv umgehen …nicht so!

        Was mit der Petition passiert wird auf der Website der Petition kommuniziert. Durch Corona war es nicht sinnvoll die Petition in den Hochzeiten der Pandemie einzureichen. Dies wird erst Ende diesen Jahres passieren. Stay tuned …

        LG Michael

        Antworten
  2. Mathias Lochner

    Moin ihr beiden,
    es scheint mir als würde es immer wieder zu Schwierigkeiten in der Kommunikation zu kommen…. @Michael, hast du etwas dagegen wenn ich deinen hier geschriebenen Kommentar mal auf Facebook poste? Ich würde gerne eine Diskussion anstoßen was besser gemacht werden kann.

    Antworten
    • Michael Herzog

      Sehr gerne …
      Bin offen für jede Diskussion 🙂
      Da ich kein Mitglied bei Facebook bin, würde ich eine offene Kommunikation auf einer neutralen Plattform bevorzugen. Sonst bekommen nicht alle die Diskussion mit. Auch das sehe ich in der Verantwortung des Verbandes hier entsprechende Möglichkeiten auszuloten, damit niemand ausgeschlossen wird!

      LG Michael

      Antworten
  3. Martin Becker

    Hallo,

    ich bin auch sehr enttäuscht, dass diese Veranstaltung nicht auf dieser Plattform bekanntgegeben wurde. Ich bin aus Berlin und meine Frau und ich wären sicherlich vorbeigekommen und hätten weiteren Interessierten Freunden Bescheid gegeben.

    Ich wüsste nicht, woher ich Kenntnis von dieser Veranstaltung hätte kriegen können. Es nicht besonders viele aktuelle und gepflegte Seiten zu PEVs.

    In dem Augenblick wo EUCs erlaubt werden, werde ich für mich und meine Frau jeweils eines kaufen. Und wir sind ü45.

    Ich denke, man muss die PEVs viel sachlicher bewerben und die Leute da mitnehmen wo es ihnen wehtut oder was ihnen vermeintlich wichtig ist, nämlich im Geldbeutel und im Umweltschutz. Viel günstiger und praktischer kann man sich nämlich nicht ohne eigene Kraft fortbewegen. Gleichzeitig schützt man die Umwelt maximal, wenn man schon ein motorisiertes Kraftfahrzeug benutzt.

    Der Wirtschaft und der Politik muss man vorrechnen, welches wirtschaftliche Potenzial und Arbeitsplätze mit PEVs möglich sind!

    Danke für Eure bisherigen Bemühungen und ich hoffe, dass wir bald PEVs in Deutschland legal fahren dürfen!

    LG Martin

    Antworten
    • Sven Horstmann

      Hallo Michael,
      ich frage mich grad, ob wir auf der selben Veranstaltung waren. Ich war um die 4 Stunden vor Ort. Ich war über eine Woche vorher von EE informiert. Wir haben in der Zeit zu viert, mehr oder weniger durchgehend, Leuten von der Straße das Fahren auf EUCs, E-Skateboards und Onewheels nahegebracht. Es war eigentlich immer mindestens ein ausprobierender auf der Strecke. Das man Menschen die ihren Gleichgewichtssinn in neue Sphären katapultieren nicht im 10Minutentakt durchschleust, sollte klar sein. Ich glaube wir hatten so viele Interessenten, wie wir in der Zeit sinnvoll in die Materie einführen konnten, und ich hatte, während ich eine helfende Hand hinhielt, reichlich Gelegenheit die Vorteile eines PLEVs und auch den Spaß dabei rüber zu bringen. Für mich war das ein voller Erfolg.

      Antworten
  4. V8Axel

    Hallo Michael, ich verstehe deinen Beitrag nicht. Wie Sven schon fragt, waren wir auf der gleichen Veranstaltung?
    Zu deiner Info: Der Steinplatz ist eine -ich nenne es mal Grünbrache- in Charlottenburg. Die alte Parkanlage wurde verändert, weil auf den Bänken Obdachlose hausten und die Büsche noch Drogenverstecke aus den wilden Zeiten des Bahnhof Zoo beherbergten.
    Vor ein paar Jahren wurde der Platz zu einer offenen Rasenfläche umgestaltet. Damit der Platz auch von den Anwohnern angenommen wird, organisiert das Bezirksamt für diese Bürger dort kleinere Veranstaltungen.
    Neben Lesungen, kleineren Theateraufführungen und Firmenevents wird dort auf dieser „größeren Verkehrsinsel“ seit drei Jahren auch ein Mobilitätstag veranstaltet. Der Gastgeber, der Bezirksstadtrat Herr Schruoffeneger, Fraktion Die Grünen, hat zu Beginn der Veranstaltung einen Rundgang gemacht, leider hat er nicht am Stand des Electric Empires gestoppt. Höchstwahrscheinlich war er auf der einen Seite froh, dass wir mit ein paar Leuten dort waren, auf der anderen Seite müssen die Grünen die Wünsche ihrer Stammwähler = Fahrradfahrende berücksichtigen. Ein Pressefoto mit Schruoffeneger/Popp etc. auf einem Mikromobil ist für diese wahrscheinlich genauso schlimm wie Laschet vor einem Müllhaufen.
    Lieber Michael, stell dir einmal folgende Situation vor:
    Du bist 13-14 Jahre alt und hast sturmfreie Bude. Du planst mit deinen Freunden die Mädchen aus deiner Klasse einzuladen. Zur Party erscheint eines der Mädchen mit einem Jungen aus der Klasse über dir und zu allem Überfluss bringt der auch noch ein paar gleichalte Kumpels mit.
    Die Stimmung auf der Party ist zwar super, du und deine Freunde schaffen es aber nicht eines der Mädchen anzugraben, weil diese nur mit den Älteren tanzen. Am Ende der Party bekommst du von allen Mädchen ein Küsschen, ein Dankeschön für den gelungenen Abend und die Bitte, dass man so einen schönen Abend gerne wiederholen möchte.
    Na tolle Wurst!
    Um im Bild zu bleiben – Schlägst du nun vor zur nächsten Party sollten die Älteren noch 50 Kumpel mehr mitbringen, um die Party richtig aufzumischen?
    Ich finde, dass das Electric Empire unter den gegebenen Umständen eine prima Figur abgegeben hat.
    Wir haben die Party nicht gesprengt, aber alle haben mit uns getanzt!

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